Reinigung von Regenwasserabläufen-Bürgerforum: Eintrag Nr. 235 | Status: beendet
Erstellt von Uwe Werner am 26.01.2024 um 12:20 Uhr:
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Die Titelseite des Amtsblatt vom 24.01.2024 thematisiert die Gullys.
Da steht einerseits, dass eine EXTRA AUSGEBILDETE KOLONNE die Straßensinkkästen reinigt. Andererseits werden die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, selbst dazu bereit zu sein.
Das bin ich nicht. Wie viele anderen Bürgerinnen und Bürger bin ich nicht extra ausgebildet und irgendwann auch nicht mehr körperlich in der Lage, dies zu tun.
Die Satzung sagt: "Einflussöffnungen". Das betrifft alles, was auf dem Gully liegt. Klar, das wird sauber gehalten.
Alles andere sollte mit Abgaben- und Steuern finanziert in der Verantwortung der Gemeinde bleiben.
Da passieren auch keine Verrenkungen und Zerrungen und auch keine Unfälle durch unsachgemäße Leerungen.
Da steht einerseits, dass eine EXTRA AUSGEBILDETE KOLONNE die Straßensinkkästen reinigt. Andererseits werden die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, selbst dazu bereit zu sein.
Das bin ich nicht. Wie viele anderen Bürgerinnen und Bürger bin ich nicht extra ausgebildet und irgendwann auch nicht mehr körperlich in der Lage, dies zu tun.
Die Satzung sagt: "Einflussöffnungen". Das betrifft alles, was auf dem Gully liegt. Klar, das wird sauber gehalten.
Alles andere sollte mit Abgaben- und Steuern finanziert in der Verantwortung der Gemeinde bleiben.
Da passieren auch keine Verrenkungen und Zerrungen und auch keine Unfälle durch unsachgemäße Leerungen.
Kommentare und Bewertungen
Hier muss ich Herrn Werner voll zustimmen. Die Gemeinde kann doch nicht von den Anliegern verlangen. die
schweren Gullideckel aufzunehmen (ca. 15Kg) und die darin befindliche Eimer hochzuheben und zu entleeren.
Die Kommunalfahrzeuge haben dafür eine Hebevorrichtung und sind darin ausgebildet. Wer übernimmt an einer Hauptstraße die Verantwortung hierfür, wenn dir ständig die Autos über die Füße fahren. Immerhin zahlen wir Steuern und Grundbesitzabgaben. Liebe Gemeinde, überdenkt hier nochmal eure Aussage!!!
schweren Gullideckel aufzunehmen (ca. 15Kg) und die darin befindliche Eimer hochzuheben und zu entleeren.
Die Kommunalfahrzeuge haben dafür eine Hebevorrichtung und sind darin ausgebildet. Wer übernimmt an einer Hauptstraße die Verantwortung hierfür, wenn dir ständig die Autos über die Füße fahren. Immerhin zahlen wir Steuern und Grundbesitzabgaben. Liebe Gemeinde, überdenkt hier nochmal eure Aussage!!!
Kontaktinformationen
Rainer Böhm, Fuldaer Str., 2, 36100 Petersberg, Telefon: 06619429000, E-Mail: elektrikerboehm@t-online.deAntwort der Gemeindeverwaltung
Sehr geehrter Herr Böhm,
es ging mit dem Artikel darum, die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren. Die Reinigungspflicht beginnt schon vor den Sinkkästen. Denn wenn die Eimer erst einmal voll sind, ist es zu spät - dann sind die Anlieger ihrer Pflicht offensichtlich nicht nachgekommen. Deswegen gilt es, ab und zu einen Blick auf die Abläufe zu haben. Es geht nicht darum, die Eimer zu leeren, sondern im Eigeninteresse darauf zu achten, dass diese gar nicht erst voll werden.
Da sind wir uns vermutlich grundsätzlich einig, und wir danken Ihnen, dass Sie Verantwortung übernehmen und hier mitwirken.
Mit freundlichem Gruß
Ihre Gemeindeverwaltung
Sehr geehrter Herr Böhm,
es ging mit dem Artikel darum, die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren. Die Reinigungspflicht beginnt schon vor den Sinkkästen. Denn wenn die Eimer erst einmal voll sind, ist es zu spät - dann sind die Anlieger ihrer Pflicht offensichtlich nicht nachgekommen. Deswegen gilt es, ab und zu einen Blick auf die Abläufe zu haben. Es geht nicht darum, die Eimer zu leeren, sondern im Eigeninteresse darauf zu achten, dass diese gar nicht erst voll werden.
Da sind wir uns vermutlich grundsätzlich einig, und wir danken Ihnen, dass Sie Verantwortung übernehmen und hier mitwirken.
Mit freundlichem Gruß
Ihre Gemeindeverwaltung
Sehr geehrter Herr Werner,
vielen Dank für Ihren Hinweis, mit der Sie uns Gelegenheit geben, die Situation aus unserer Sicht zu schildern.
Die Gemeinde übernimmt bereits sehr umfangreiche öffentliche Aufgaben und versucht auch zukünftig, die Bürgerinnen und Bürger, wo es möglich ist, zu entlasten. Das ist aber keine Selbstverständlichkeit.
Auf Bitten eines Ortsbeirates hin haben wir daher Auszüge aus dem Satzungsrecht veröffentlicht und versuchen, die Bürger mit diesem Anliegen nach Satzungsrecht auf ihre Pflichten hinzuweisen und zu mehr Rücksicht und Reinigung zu appellieren.
Wenn ein Eimer so voll ist, dass er nicht mehr händisch auszuleeren ist, zeugt es davon, dass dieser nicht regelmäßig geleert oder gereinigt wurde.
Wenn alle ihrer Ordnung nach kämen, müsste die Gemeinde nicht zweimal im Jahr die gefüllten Eimer kostenaufwendig leeren lassen. Das Straßenkehricht ist auch nicht in die Gullys einzukehren, sondern die Eimer sind zu kontrollieren, und diese Kontrolle ist den Anliegern zuzumuten.
Wenn aber der Eimer bereits innerhalb der gemeindlichen Reinigungsintervalle erneut voll ist, dann sollte der guten Ordnung halber untersucht werden, warum das geschehen konnte, und dann ist auch meist die Einflussöffnung zum Kanal im unteren Bereich verschlossen, und es kann kein Oberflächenwasser ablaufen. Es sind leider oft hausgemachte Probleme, die für einen vollen Sinkeimer sorgen.
Wir freuen uns daher auf Ihre Mithilfe.
Mit freundlichem Gruß
Ihre Gemeindeverwaltung