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Hochwasserschutz in der Gemeinde Petersberg

Es geht voran beim Hochwasserschutz: Nach den verheerenden Starkregen-Ereignissen im April und Mai 2018 sowie im Mai 2019 haben sich die Gemeinden Petersberg, Künzell, Hofbieber und Dipperz zusammengesetzt, um gemeinsam eine Lösung zu finden. In der Zwischenzeit sind bereits jetzt kleinere Maßnahmen in Petersberg umgesetzt worden, die die Ausbreitung des Wassers deutlich verlangsamen.

 

Besonders die Ortsteile Margretenhaun, Böckels, Melzdorf und Rex waren von den Wassermassen betroffen. Der Fachbereich Tiefbau der Gemeindeverwaltung hat bereits unmittelbar nach den Hochwasser-Ereignissen erste Maßnahmen umgesetzt. So ist zum Beispiel die turnusmäßige Reinigung von Durchlass-Bauwerken intensiviert worden. Leider werden immer noch zu häufig Gräben oder Durchlässe unter anderem durch Grünabfälle verunreinigt. Das kann schwerwiegende Folgen haben: Die Bauwerke werden verstopft, und das Wasser kann nicht mehr ablaufen.

 

Aber auch durch bauliche Veränderungen konnte einiges erreicht werden. Ein Gefahrenpunkt ist die Ortsmitte von Margretenhaun, wo die Wanne in die Haune fließt. Die Brücke am Mahlsteg, die nach Melzdorf führt, war zum Nadelöhr geworden: Das Wasser staute sich dort, konnte nicht abfließen und drückte sich somit ins Dorf hinein. Bereits im vergangenen Jahr hat der Wasserverband Haune einen Wall an der Brücke abgetragen, damit das Wasser dort mehr Platz hat und schneller abfließen kann.

 

Eine ähnliche Maßnahme ist vor Kurzem am Kreuzungsverlauf Wanne/Haune in der Nähe des Backhauses umgesetzt worden. Dort hat der Wasserverband Haune in Absprache mit dem Eigentümer des Grundstückes, den Fischereipächtern und nach Genehmigung durch die Untere Wasserbehörde des Landkreises Fulda eine Böschung abgetragen. Dadurch kann sich an der Engstelle das Wasser besser und schneller auf eine angrenzende Wiese verteilen, statt sich am Durchlauf zurückzustauen und ins Dorf zu fließen. Weitere Maßnahmen werden im August/September folgen: Dann werden am Backhaus Margretenhaun und an der Dreschhalle in Böckels sogenannte Flutschotte vor den Eingangsbereichen eingebaut, die das Eindringen von Wasser verhindern sollen.

 

Die Maßnahmen scheinen bislang Entlastung zu bringen: Bei den Regenfällen Anfang Juni, bei denen teilweise bis zu 70 Liter pro Quadratmeter vom Himmel fielen, blieb Hochwasser aus. Diese kleinen Maßnahmen kann Petersberg ohne größere Probleme umsetzen. Klar ist aber auch: Für umfassenderen Schutz ist der große Wurf nötig. Die Hochwasser-AG aus Petersberg, Künzell, Hofbieber und Dipperz hat deswegen ein Konzept erstellen lassen, dessen Umsetzung in Kürze beginnen soll.

 


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