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Informationen zur Fulda-Main-Leitung

 

Der Netzbetreiber Tennet plant derzeit eine neue Stromtrasse von Mecklar bis zum Umspannwerk Dipperz. Diese sogenannte Fulda-Main-Leitung könnte auch das Petersberger Gemeindegebiet betreffen. Der Gemeindevorstand gibt deswegen einen Überblick über den Stand der Planungen.

 

Die Idee einer solchen 380-Kilovolt-Leitung ist nicht neu: In den Netzentwicklungsplänen des Bundes ist diese bereits seit 2012 unter dem Namen „P43“ aufgeführt. Jetzt wird es aber konkreter: Ende November hat Tennet die Kommunen per Pressemitteilung informiert, der Petersberger Bauamtsleiter hat daraufhin an einer Videokonferenz teilgenommen. Die Kommunen konnten zudem erste Hinweise und Anregungen an Tennet schicken, was die Verwaltung selbstverständlich gemacht hat. Dabei wurde auf die zahlreichen Raumwiderstände im Gemeindegebiet wie Wohngebiete, Gewerbeflächen, Naturschutzgebiete, Ver- und Entsorgungsleitungen etc. hingewiesen.

Das eigentliche Genehmigungsverfahren hat aber noch nicht begonnen. In der bisherigen Vorplanung hat Tennet ein Korridornetz entworfen. Die darin enthaltenen Trassenvarianten werden dann im Zuge der Bundesfachplanung genauestens untersucht. Während dieses Verfahrens, das voraussichtlich im März 2021 beginnen soll, wird der Gemeinde mehrfach die Möglichkeit eingeräumt, Stellung zu beziehen. Tennet hat uns zudem bestätigt, dass zum Beispiel Ortsbeiräte bereits jetzt Gelegenheit haben, Hinweise und Anregungen abzugeben. Diese würden im Verfahren berücksichtigt.

 

Nach der Bundesfachplanung, die gut zwei Jahre dauern soll und einen Korridor festlegt, kommt das Planfeststellungsverfahren, bei dem die Kommunen erneut beteiligt werden. Die Bauarbeiten selbst sollen 2027 beginnen, die Trasse soll 2031 ans Netz.

 

Die Gemeinde Petersberg hat also noch alle Möglichkeiten, ihre Bedenken gegen die Fulda-Main-Leitung vorzubringen. Unser Ziel ist es, die Belastung für die Bürgerinnen und Bürger so gering wie möglich zu halten. Dafür werden wir uns an jeder Stelle des Verfahrens einsetzen. Denn klar ist: Schon jetzt ist das Gemeindegebiet mit Bahntrassen, Autobahn, Bundesstraßen, Gaspipeline, Salzleitung und vorhandenen Stromtrassen stark belastet. Wir müssen mit einer Stimme sprechen, damit das beste Ergebnis für die Gesamtgemeinde erzielt wird – und nicht nur für einzelne Ortsteile. 

 

Der Gemeindevorstand

 

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