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Kampfmittelräumung Rauschenberg - Evakuierung bereits am 11. November!

 

Die ursprünglich für den 1. Dezember geplante Bombenentschärfung am Rauschenberg muss aufgrund von aktuellen Ereignissen bereits am morgigen Donnerstag, 11. November, durchgeführt werden.

 

Seit Beginn der Kampfmittelsondierung am Rauschenberg in Petersberg Anfang des Jahres wird die Situation ständig  neu bewertet. Bei den beiden aufgefundenen Verdachtsfällen handelt es sich nach derzeitigem Kenntnisstand um zwei 125 Kilogramm schwere Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg, die aufgrund einer neuen Lageentwicklung zeitnah entschärft werden müssen. Der Kampfmittelräumdienst des Regierungspräsidiums Darmstadt hat deren Entschärfung für den morgigen Donnerstag (11. November) angeordnet. Die Kampfmittel befinden sich in einem gesicherten Zustand und einer stabilen Lage und werden durchgehend überwacht.

 

Als Sperrzone wurde ein Radius von 600 Metern um den Entschärfungsort der Bomben festgelegt. Es handelt sich dabei um folgende Straßenzüge (siehe Anhang). Dort leben insgesamt etwa 350 Menschen.

 

Die Betroffenen sind aufgefordert, ihre Anwesen am morgigen Donnerstag bis 09:00 Uhr zu verlassen. Wir gehen derzeit von zehn Stunden aus, in denen das Betretungsverbot gelten wird. Alle Anwohner, die keinen anderen Aufenthaltsort finden, können die Betreuungsstelle im Gemeindezentrum Künzell aufsuchen. Eingeschränkt Gehfähige oder nicht mobile Personen, die im Evakuierungsbereich wohnen und denen es nicht möglich ist den Bereich eigenständig zu verlassen, wenden sich an eine eigens eingerichtetes Bürgertelefon.
 

Für die Dauer der Entschärfungsmaßnahmen wird eine Sperrung der Autobahn 7 zwischen den Anschlussstellen Fulda-Nord und Fulda-Mitte notwendig. Der genaue Zeitpunkt wird am morgigen Tag bekannt gegeben. Die Umleitung wird über die B27 und die A66 von bzw. zur Anschlussstelle Fulda-Süd erfolgenden. Auch weitere überörtliche Straßen wie die Landesstraße 3418 (Petersberg-Lehnerz) sowie die Kreisstraße 6 (Götzenhof-Stöckels) müssen gesperrt werden. Autofahrer werden daher gebeten, diese Straßen am Tag der Evakuierung großräumig zu umfahren und sich gegebenenfalls auf Einschränkungen einzustellen.

 

Das Betriebsgelände der EDAG in der Steinauer Straße ist ebenfalls von der Evakuierung betroffen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden gebeten, bis spätestens 8:00 Uhr ihre Rechner und Unterlagen abzuholen. Die Kita Rauschenberg bleibt morgen geschlossen. Die Konrad-Adenauer-Schule, die Martin-Luther-Schule, die Rauschenbergschule, das Kompetenzzentrum für Sprache und Erziehung bleiben geöffnet.

 

Für die Betroffenen ist ein Bürgertelefon eingerichtet worden, das am heutigen Mittwoch von 20:00 bis 22:00 Uhr sowie am morgigen Donnerstag ab 07:00 Uhr unter Telefon (0661) 6206-45 erreichbar ist. Aktuelle Informationen werden am morgigen Tag über den Twitter-Kanal @polizei_oh sowie auf den Homepages der Stadt Fulda und der Gemeinde Petersberg veröffentlicht.

 

Alle Personen, die in der Umgebung rund um den Fundort wohnen oder arbeiten, werden aufgefordert, sich aktiv über die weitere Entwicklung zu informieren und diese Informationen auch an Nachbarn sowie Kollegen weiterzugeben!


PDF-Datei Kampfmittelräumung Rauschenberg - Übersichtsplan Evakuierungsradius
PDF-Datei Kampfmittelräumung Rauschenberg - Betroffene Straßenzüge

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